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Starbucks City

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Starbucks City

Beitrag von Ismene am So Jul 13, 2014 5:22 pm

Das Starbucks in der City. Starbucks ist eine Coffeeshopkette. Hier bekommt man wunderbare Kaffeemischungen, Kekse, Kuchen, Baguettes und belegte Bagels.
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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am Do Jul 17, 2014 8:36 pm

<<<<< Häuser und Wohnungen/Islington/Colin's Wohnung

Natürlich kam ich viel zu spät an und Shelly sah alles andere als glücklich aus. Zwar hatte ich Glück gehabt und das Umsteigen auf die verschiedenen Linien hatte mich nicht zu viel Zeit gekostet, dennoch, zu spät war zu spät. "Colin! Ich warte geschlagene 30 Minuten auf dich, die ich nicht bezahlt bekomme!", fauchte sie mich an. "Verdammt wo warst du?" Innerlich verdrehte ich die Augen, während ich Shelly eines meiner schiefen Lächeln schenkte. "Shelly, Süße...du solltest froh sein, dass ich überhaupt noch gekommen bin", antwortete ich ihr und widmete meine nicht wirklich vorhandene Aufmerksamkeit dem nächsten Kunden. "Und du solltest froh sein, dass du diesen Job überhaupt noch hast!", antwortete sie mir patzig, drehte mir den Rücken zu und verschwand in der Küche. "Ein Iced Caramel Macchiato", vernahm ich die Stimme des Kunden vor mir wieder. "Sofort...", murmelte ich und machte mich an die Arbeit. Noch geschlagene drei Stunden musste ich hier verbringen und übertriebene Freundlichkeit und Höflichkeit täuschen. *Das wird ein Spaß*, dachte ich ironisch und drückte dem Mann wenige Minuten später seinen Iced Caramel Macchiato in die Hände, während ich das Geld entgegen nahm.


Shelly:


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Re: Starbucks City

Beitrag von . am So Jul 20, 2014 3:22 pm

FIRST POST
(Hoffe, es stört dich icht^^')
Ich betrat den Laden und atmete tief durch. Freiheit. Drei geschlagene Stunden war ich vor Kira abgehauen, die Frau brachte mich jedes Mal auf die Palme. Ich wollte doch nur etwas Freizeit und machen, was ich wollte. Genervt zog ich mir die halb gebundene Krawatte aus und sah mich um. Dcheinbar ein Coffeeshop... naja. Auch gut. Ich nahm meine Umhängetasche und verschwand im Klo. Dort zog ich nich sehr schnell um, sodass ich kurz darauf als normaler... naja. Eigentlich nicht. Ich tdug die dunkelblaue Uniform einer sehr weit entfernten Armeeschule. Aber die mochte ich am meisten. Während ich noch den Ärmel des Hemdes in meine Tasche stopfte, verließ ich das Klo und sah mir die Preisliste an. Schließlich musste man auch was kaufen, wenn man das Klo nutzte.
"Einen grünen Tee und irgendeinen Kuchen oder Keks.", bestellte ich dann und warf einen verstolenen Blick aus dem Fenster. Kira rauschte grad vorbei und schien mich zu übersehen. Ungewöhnlich.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am Di Jul 22, 2014 4:10 pm

Es war wenig los. Selbst um diese Zeit und das erstaunte mich etwas. Denn es war Montag! Und an diesem Tag war meistens recht viel los. Aber ich genoss es. Es war entspannter, es war weniger stressig. Und es war still. Und Stille fand man hier sonst nicht. Niemals.
Weil jedoch nur so wenig los war, war ich aufmerksamer und mir mehr auffiel. So wie auch dieser Junge, den ich auf unter 18 schätzte. Er sah sich um und verschwand dann in Richtung der Toiletten. Ich runzelte die Stirn und wischte mit dem Lappen über die Arbeitsfläche. Wenige Minuten später tauchte der Junge wieder auf und widmete sich der Preisliste. Ich beobachtete ihn unauffällig. Er hatte sich umgezogen und trug nun eine Art Uniform. Sie kam mir nicht bekannt vor. *Vielleicht ist er nicht von hier...*, dachte ich. Als er bestellte, legte ich den Lappen beiseite und drehte mich mehr in seine Richtung. "Irgendeinen Kuchen oder Keks haben wir nicht...geht das auch genauer?", fragte ich in gelangweilten Ton, während ich den Tee vorbereitete. Dann schob ich ihm das Heftchen mit den Angeboten über den Tresen . Anschließend den Tee.


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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Di Jul 22, 2014 5:31 pm

Als ich ins Klo düste, bemerkte ich aus dem Augenwinkel, dass am Tresen ein Mann mit einem Lappen die Arbeitsfläche abwischte. Die typische Beschäftigung eines Verkäufers, der nichts zu tun hat. Es war hier aber auch ungewöhnlich leer. Egal. Immerhin konnte ich dadurch schneller bestellen.
Irgendwas hatten sie also nicht. Schade. War meine Lieblingssorte. Ich betrachtete die Karte mehr oder weniger Aufmerksam und seufzte. Ich hasste schwere Wahlen.
"Einen Schokoladenkeks.", gab ich dann irgendwann von mir und schob die Karte zurück.
Stattdessen nahm ich mein Portemonaie und kramte etwas Kleingeld raus, welches ich dann passend auf den Tresen legte. Anschließend wartete ich auf den zweiten Teil meiner Bestellung und sah mich um. Ich suchte einen freien Tisch hinter 'nem Blumenkübel oder sowas. Freie Tische gab es zuhauf. Blumenkübel nicht. Aber immerhin einen. Den Platz würde ich ansteuern.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am Di Jul 22, 2014 6:10 pm

Der Junge widmete sich eher unaufmerksam der Karte. *Was hat er auch erwartet? Man muss schließlich wissen, was man will.* Nach etlichen Minuten verlangte er dann nach einem Schokoladenkeks, welchen ich wenige Sekunden auf einem Teller zu seinem Tee stellte. Das Kleingeld klaubte ich vom Tresen, nachdem ich alles passend in die Kasse getippt hatte. "Dankeschön. Guten Appetit. Noch einen schönen Tag", ratterte ich mit monotoner Stimme die Höflichkeitsfloskeln herunter. Ich warf ihm nur einen kurzen Blick hinterher, als er sich den freien Tisch ansteuerte, der etwas versteckter stand.
Kopfschüttelnd tauchte ich dann hinter dem Tresen ab und ordnete die neuen Pappbecher, Teller, Tassen und Gläser in die unteren Schränke ein. Einerseits war es schön, wenig zu tun zu haben, andererseits ging so auch die Zeit nicht vorbei. Jedenfalls kam es mir so vor. Ich knurrte leise. Wenigstens war ich alleine, was eher selten vor kam. Und auch wenn ich gerne mit Shelly stritt, eigentlich wollte ich im Moment nur meine Ruhe. Doch die sollte ich heute nicht bekommen. Denn am Abend sollte ich schon hinter der Bar stehen und weitere Gäste bedienen. Und das nur, um etwas Geld zu verdienen. Manchmal fragte ich mich wirklich, welches Leben besser war. Mein Altes oder mein Neues. Es hatte sich viel geändert und die Frage konnte ich eigentlich überhaupt nicht beantworten, da die Leben, die ich geführt hatte, zu unterschiedlich waren. Aber eins war gleich geblieben: Ich lebte von Tag zu Tag. Und rechnete in jeder Minute, die verging, mit dem Tod. Denn die Hunter wären zweifelsohne hinter mir her, sollten sie von mir erfahren.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am Di Jul 22, 2014 6:17 pm

---> Royal Academy of Arts
Ich bin mit Emily durch die Stadt zu Starbucks gegangen. Irgendwann auf dem Weg habe ich mich aber aus ihrem Griff befreit. Ich bin doch kein kleines Kind mehr. Der Boss wäre entsetzt gewesen, wenn er so ein Verhalten beobachtet hätte.
Shit. Der Boss. Ich habe ihn noch nicht angerufen. Und auch nicht Tego. Verdammt., schießt es mir durch den Kopf. Der Boss wollte mir und Tego heute einen neuen Auftrag zukommen lassen. Tego soll in dem Fall mein Partner sein. Davon halte ich nicht viel. Er ist ein Egoist und machohafter Poser. Aber leider einer der besseren Kämpfer, sobald er bei der Sache ist. Egal. Ich muss heute Abend sowieso in die Zentrale. Ich will mich noch etwas in den Waffenübungsräumen mit meinen Messern austoben.
Mittlerweile sind wir beim Coffeeshop angekommen und haben ihn betreten. Ich weiß sowieso schon, was ich nehme,also gehe ich an den Tresen, an dem ein Junge in einer Uniform steht. Vor ihm steht ein Becher mit Tee. Der Verkäufer legt gerade einen Schokoladenkeks dazu, nimmt das Geld entgegen, rattert das übliche Prozedere herunter und verschwindet dann unter dem Tresen, während der Junge seine Sachen nimmt und einen versteckt gelegenen Tisch ansteuert. Ich wende mich Emily zu.
"Was magst du denn haben, Em? Dann bestelle ich, und du kannst uns schon mal einen Tisch suchen, okay?", frage ich.
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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Di Jul 22, 2014 6:46 pm

Der Mann schein nciht sonderlich begeistert. Aber es war mir echt egal. Ich war wenigstens froh, keiner dieser verwöhnten Kinder geworden zu sein, nur weil ich praktisch alles hatte, was man sich wünschte. Wie sagte man so schön? Geld macht nciht glücklich.
Ich bekam meinen Keks und steuerte mit meinem Essen den versteckten Tisch an. Hier würde mich Kira ganz sicher nicht erwischen. Hoffte ich zumindest. Soweit ich wusste, hatte sie keinen Röntgenblick. UNd ich würde ihr auch keinen einbauen. Dann konnte sie mich ja noch schneller finden. Während ich meinen Tee trank... oder genauer gesagt etwas lustlos darin rumrührte, kritzelte ich etwas auf meinen Block, den ich aus der Tasche geholt hatte und beobachtete unauffällig die zwei Mädchen. Freunde waren schön. Wirklich... aber dann war da immer das Problem, wenn man keine hatte. Weil sie einen nur mochten, wenn man Geld hatte. Davon hatte ich ja sogar genug... aber nein.
Ich dachte derweil darüber nach, was das Mädchen mir heute Morgen erzählt hatte. Von wegen Hunter und Templer, auch wenn es nciht viel gewesen war... ich seufzte udn starrte dann auf mein Blatt. Unbewusst hatte ich das Zeichen der Geister gemalt...ach ja. Scheinbar wollten da einige mal wieder plaudern. Aber da hatte ich auch gerade keine Lust drauf. Vor allem nciht in der Öffentlichkeit. Schnell riss ich die Seit raus und steckte sie in einen Ordner, der gleich darauf in der Tasche verschwand. Nun kritzelte ich wieder drauf rum und zwar irgendwas für Kira. Als ich fetig war, betrachtete ich es genauer und hörte auf, in dem Tee zu rühren. Stattdessen nahm ich einen Schluck. Joa... vielleicht wäre das ganz gut. Aber um das Teil zu bauen, brauchte ich mehr Begabte. Praktisch als Übungsmaterial. Nein... auch das Blatt wanderte in die Tasche. Ich seufzte. Meine Ideen waren heute wohl ausgeschöpft. Also trank ich noch einen Schluck Tee und starrte aus dem Fenster. Etwas abwesend aß ich den Keks und dachte weiter nach. Was nun? Ich hatte mir den ganzen Tag... 'frei genommen', aber ich hatte ja ncihts, womit ich die Zeit vertreiben konnte. Die Clubs hatte ich schonmal abgeklappert, es war langweilig gewesen. Außerdem war unser Haus noch immer leer und ich wusste nicht, wohin mit all dem Platz. Kurz gesagt... mir war langweilig, ich hatte zu viel Zeit.
Da hörte ich die Tür und sah, dass Kira eingetreten war. Oh shit. Blitzschnell duckte ich mich zwischen zwei Blumenkübel. Doch die Frau setzte sich nur still auf den Tisch NEBEN die Blumenkübel... auf der anderen Seite. Na toll... jetzt kam ich nichtmal ungesehen raus, ohne die Geister zu nutzen. Ich hielt fast den Atem an und beobachtete, wie die Frau die Tür mit ihrem starren Blick ansah.
Wer nciht wirklich wusste, dass sie ein Roboter war, der dachte, sie seie ein Mensch. Mein Vater hatte wirklich ein Meisterwerk kreiert.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Lumi-chan am Di Jul 22, 2014 7:11 pm

Emily
<-------Royal Acedemy of Arts
Irgendwo auf dem Weg hatte sich Abby aus meinem Klammergriff befreit. Ich war ein paar mal gestolpert und hatte mich jedes Mal unbemerkt wieder vor dem Boden abgefangen und war 'aufgestanden'. Ich tat ein wenig protzig, weil sie sich aus der Klammerung befreite. Etwas sagen tat ich nicht, warum auch. Im Starbucks auf dem Weg zum Tresen hinter Abby her stolperte ich über eine Falte im Teppich und landete diesmal wirklich auf der Nase. "Autsch" quiekte ich leise beim Aufprall. Warum fiel ich auch immer und überall hin. Ich stützte mich ab und setzte mich auf die Knie, ein Lachen meinerseits fing an den Raum zu füllen. "Was bist du auch so tollpatschig Emily, wie kannst du nur immer stolpern!" sprach ich wieder mit mir selbst. Bevor ich Abby auf ihre Frage antworten konnte musste ich mich erstmal beruhigen. Der Mann an dem Tresen sah mich bestimmt ein wenig seltsam an und der Junge bei den Blumenkübeln sicher auch! Und die Frau, die gerade hineingekommen war, erst recht. Aus Reflex schwebte ich über dem Boden und stand in der Luft aus, zwar nur einige Zentimeter über dem Boden, aber schon auffälliger. Lachend klopfte ich mir ein wenig Staub von dem schönen Rock des blauen Kleides. Der Stoff warf Falten, die sich sogleich wieder auflösten. Erst als ich wieder stand und mich beruhigt hatte setzte ich mich auf dem Boden ab. "Ich möchte einen Caramell Macchiato!" sagte ich lächelnd und sah mich nach einem schönen Tisch um. Dabei musterte ich auch teilweise den Mann am Tresen, bis ich zu einem Tisch nahe der Tür und des Tresens ging und mich dorthinpflanzte. Man hatte einen schönen Blick ins Café und auch hinaus....Nagut, um das Café herum waren lauter große Straßen und stinkende Abgase aber was solls.
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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am Di Jul 22, 2014 8:05 pm

Kaum das ich dem seltsamen Jungen seine Bestellung ausgehändigt habe, tauchen zwei Mädchen im Coffeeshop auf. Ich lasse sie warten, indem ich mich erst einmal den unteren Schränken widme und einiges an Geschirr einräume. Shelly würde das wieder reichlich unhöflich finden. Aber ich glaube nicht, dass es die zwei Mädchen stört, wenn sie einige Minuten länger auf mich warten müssen. Schließlich verschwenden Mädchen ihre komplette Zeit mit Reden. Dann können sie das auch jetzt tun, während ich beschäftigt bin.
Plötzlich höre ich ein Quieken und einen dumpfen Aufprall. Ich tauche schneller wieder hinter dem Tresen auf, als ich es erwartet habe. Ich werfe einen Blick zu dem Mädchen, das wahrscheinlich gestolpert ist und sich jetzt selbst auslacht. Ich hebe nur spöttisch eine Augenbraue und sehe kurz zu der Frau, die gerade hereinkommt und sich an einen Tisch setzt. Irgendwie passiert plötzlich einiges zur selben Zeit. Der Junge duckt sich, so als würde er sich vor der Frau verstecken wollen und aus den Augenwinkeln nehme ich sehr bewusst wahr, dass das Mädchen einige Zentimeter über dem Boden schwebt. *Sie muss eine Begabte sein...*, denke ich und schenke den beiden Mädchen jetzt meine gesamte Aufmerksamkeit. *Sie gehört nicht zu den Templern...entweder sie ist eine normale Begabte...oder aber...sie gehört zu den Huntern!* Während ich darüber nachdenke, streicht sie ihr Kleid glatt und setzt sich wieder auf dem Boden ab. Ich frage nicht, ob alles in Ordnung ist, da es ihr anscheinend gut geht und es jetzt auch etwas zu spät dafür wäre. Stattdessen seufze ich nur und nicke kaum merklich, als sie einen Caramell Macchiato bestellt. Während ich die Tasse unter die Maschine stelle, werfe ich einen Blick über die Schulter zu dem anderen Mädchen. "Was möchtest du?" Nachdem der Macciato fertig ist, stelle ich ihn auf den Tresen, setzte ein ziemlich falsches freundliches Lächeln auf und sehe das Mädchen vor mir abwartend an. Sie hat schwarze, lange Haare, dunkle Augen und müsste etwas jünger sein als ich. Während ich auf ihre Bestellung warte, lasse ich meinen Blick durch den Coffeeshop schweifen. Der Junge hat seine geduckte Haltung noch immer nicht aufgegeben, die Frau sitzt starr an ihrem Tisch und das Mädchen mit dem blauen Kleid sieht zum Fenster hinaus. Und dann schließe ich einfach für einen Moment die Augen und seufze.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am Di Jul 22, 2014 9:27 pm

Als wir den Laden betreten stolpert Emily prompt über eine Falte im Teppich. Ich höre ihr Quieken und wende mich ihr zu. Sie lacht sich selbst aus und dann sehe ich, wie sich schwebend vom Boden erhebt. Ich sehe sie einen kurzen Augenblick erstaunt an, dann habe ich mich wieder im Griff und sehe wie sie sich auf dem Boden landet, nachdem sie ihre Kleider geordnet hat. Ich wende mich dem jungen Mann hinter dem Tresen zu. Er schenkt ihr eindeutig Aufmerksamkeit, was bedeutet er hat es gesehen. Mist. Wenn er nicht auch ein Begabter ist, wird er sicher entweder an seiner geistigen Gesundheit zweifeln oder gleich richtig austicken. Emily ordert einen Caramell Machiatto und sucht uns dann einen Tisch nahe des Tresens. Der Mann fragt mich, was ich den möchte.
"Ich hätte gern einen doppelten Espresso und einen Pastasalat." Ich merke erst jetzt wie sehr mein Magen knurrt. Kein Wunder. Außer einer Menge Wasser hat er heute ja auch noch nichts essbares gesehen. Unauffällig beobachte ich ihn, bei seiner Arbeit. Wieso tickt er nicht aus? Ist er wirklich so wie wir? Und wenn ja, welcher Seite gehört er an? Ist er ein gewöhnlicher Begabter oder ein Templer? Ich mustere ihn. Er hat etwas düsteres an sich. Etwas, das einen abschreckt. Er ist kein Mensch. Auf keinen Fall.Etwas daran wie er sich gibt macht mich ganz sicher. Aber Emily ist auf jeden Fall eine Begabte. Aber wie soll ich mit ihr umgehen? Was wenn sie zu den Templern gehört? Dann ist es meine Pflicht sie auszuschalten.
Reiß dich zusammen Abbs. Du wirst viel zu durchschaubar, wenn du so viel denkst.,schalle ich mich selbst. Ich warte auf unsere Bestellung und blicke stur zum Tresen.

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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Di Jul 22, 2014 10:32 pm

Ich hörte das Quiecken und sah auf. Eines der Mädchen war gestolpert und schwebte nun einige Zentimeter über dem Boden. Wenn sie nicht begabt war, dass war ich ein reicher Schnösel. Kira hatte es auch bemerkt. Natürlich tat sie das. In ihrer Nähe merkte sie alles.
"Alles in Ordnung?", fragte sie mit freundlicher stimme und man hörte nichtmal, dass sie kein Mensch war. Ein Wunderwerk der Technik. Dennoch mit einem Fehler. Oder nicht? Auch ich stand auf und sah nach, ob ich helfen könnte. Wohl nicht. Das Mädchen bestellte und ging dann zum Fenster. Da ihre Begleitung noch wartete, ging ich ruhig zu dem Mädchen.
"Hallo. Netter Flug eben.", lächelte ich und sprach so leise, dass nur sie es hören konnte.
Ich wollte wissen, wer sie war. Kira hatte meine Tasche aufgehoben und stand nun etwas hinter mir. Wortlos. Also hatte sie mich bemerkt. Und sie war sauer. Ich musste mir wohl selbst das Essen kochen. Egal. Wichtiger war jetzt das Mädchen. Ich lächelte sie noch immer freundlich an, war aber bereit, mich zu verteidigen oder sie einzufangen, wenn sie fliehen sollte. Vor Kira konnte man nicht fliehen. Denn einen entscheidenden Vorteil hatte die braunhaarige Frau. Sie kam nicht aus der Puste.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Lumi-chan am Mi Jul 23, 2014 8:43 pm

Emily
Es war kurz nach meinem kleinen Flug als die Frau, die im Café saß, mich fragte ob alles in Odnung wäre. Ich nickte lächelnd und redete drauf los: "Ich bin nur etwas tollpatschig, das bin ich gewohnt, es ist alles in Ordnung" Dann ging ich zu dem Tisch am Fenster und schaute heraus. Abigail bestellte in der Zwischenzeit.
Ein Junge mit lindgrünem kurzen Haar gesellte sich zu mir und machte mir ein kleines Kompliment zu meinem Flug eben. Ich hatte diesen Flug ehrlich gesagt nicht wirklich mitbekommen. Er sprach leise und hatte ein Lächeln im Gesicht. Ein freches Grinsen drückte sich in mein Gesicht, ich ließ mir nicht anmerken, dass ich vergessen hatte, dass ich wieder geflogen war:"Ach, beobachtet man neuerdings schon fremde Mädchen?", sagte ich ihm kackfrech ins Gesicht. Hinter ihm stand die Frau, die vorher gefragt hat, ob alles in Ordnung gewesen wäre. Sie sah irgendwie sauer aus.
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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am Mi Jul 23, 2014 9:08 pm

Die Stimme des Mädchens vor mir veranlasst mich dazu, meine Augen wieder zu öffnen. Sie bestellt einen doppelten Espresso und einen Pastasalat. Während die Maschine die Kaffeebohnen zermahlt und ihren doppelten Espresso ausspuckt, verschwinde ich in der Küche und tauche einige Minuten später mit dem Pastasalat in der Hand wieder auf. Diesen stelle ich zu dem Caramell Macchiatto auf den Tresen. "Einen Moment, bitte...", murmele ich, drehe ihr den Rücken zu und kümmere mich um die Kaffeemaschine. Natürlich bemerke ich, wie sie mich bei meiner Arbeit beobachtet. Unauffällig tut sie es, aber ich bekomme es trotzdem mit. Ein kaum sichtbares Lächeln umspielt meine Lippen. Leicht spöttisch. Aber sie würde es im Moment ohnehin nicht sehen, da ich mit dem Rücken zu ihr stehe. *Sicherlich fragt sie sich, wieso ich keine Reaktion zeige, obwohl ich gesehen habe, dass ihre Freundin eine Begabte ist*, denke ich. Und da sie ebenfalls nicht auf diese Situation reagiert hatte, bin ich mir inzwischen absolut sicher, dass sie ebenfalls eine ist. Zu wem die beiden Mädchen aber gehören kann ich nicht sagen. *Entweder Hunter oder normale Begabte...Das ist hier die Frage...Entweder Neutrale oder Feinde...*
Ich drehe mich wieder um und stelle nun auch ihren Espresso auf den Tresen. Während ich die Bestellung in die Kasse tippe, nenne ich ihr den Preis. Während ich warte, dass sie auf meine Worte reagiert, sehe ich mich im Coffeeshop um. Der Junge hat sich zu dem anderen Mädchen gesellt. Ich zucke leicht mit den Schultern. Heute ist ein seltsamer Montag, mit seltsamen Personen um mich herum. Denn auch die Frau, die in der Nähe der beiden steht, scheint nicht normal zu sein. Ich puste mir eine Strähne meiner Haare aus dem Auge und schenke dann dem schwarzhaarigem Mädchen vor mir wieder meine Aufmerksamkeit.

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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Mi Jul 23, 2014 9:45 pm

Dass das Mädchen Kiras Wut bemerkte, erkannte ich deutlich. Denn in ihren Augen spiegelte sich das stinksaure Gesicht der Dame hinter mir. Auf meinen Kommentar eben grinste sie und warf mir die freche Frage gegen den Kopf, ob man neuerdings Mädchen beobachtete. Mein Lächeln wurde zu einem erheiterten Grinsen. Sie war vielleicht auf den Kopf gefallen, aber ihr Mund finktionierte einwandfrei.
"Naja... wenn man hübsche Mädchen sieht, muss man sie doch auch beobachten, oder nicht?", gab ich mindestens genauso frech zurück.
Doch dann blickte ich ernst zu ihr.
"Das solltest du nicht machen. Es ist zu auffällig. Ich habe keine Ahnung, wer du bist... aber lass es dir geraten sein."
Nach diesen Worten ging ich zu meinem Platz zurück. Kira setzte sich nun zu mir und ließ mich nicht aus den Augen.
"Hör auf mich zu beobachten. Ich laufe ganz sicher nicht weg.", murmelte ich.
Sie schwieg eisern. Ich trank meinen Tee weiter und zeichnete als wäre nichts gewesen.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Lumi-chan am Mi Jul 23, 2014 10:01 pm

Emily
Was für ein freche Lümmel! "Dieses Kommentar Schnorchel kein bisschen.....Kleiner!" Das 'kleine setzte ich Provokation dran.
Er meinte ich solle nicht so auffällig herumfliegen, es würde mir nur Schwierigkeiten bringen. Pah!
Er stand auf und ging. Ich stand ebenfalls auf und stammte die Hände auf den Tisch. Ein wenig böse rief ich ihm hinterher:" Sag mir nicht, was ich zu tun und zu lassen habe! Ich weiß doch nicht einmal wer du bist!"
Meine Hände waren zu Fäusten geballt und ich brauchte eine weile bis ich mich wieder soweit beruhigt hatte, dass ich mich setzen konnte.
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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Mi Jul 23, 2014 10:25 pm

Als ich das Mädchen neckte, schien sie sich zu ärgern. Aber das provokative 'Kleiner' war interessant. Ich hörte ein leichtes kichern hinter mir. Auch ich musste leicht lachen.
"Bevor du mich klein nennst, solltest du lernen, Ironie zu erkennen. Vor allen, wenn sie so offensichtlich ist.", warf ich zurück.
Als ich mich umdrehte und ging, klatschte sie mit ihren Händen gegen den Tisch und fauchte, dass ich ihr nichts zu sagen hatte und dass sie tun würde, was sie wollte.
Ich drehte mich um und sah sie an. Mein Blick war vollkommen ruhig.
"Ich will dir nicht sagen, was du zu tun hast. Ich warne dich nur, keinen Fehler zu machen, denn dann wirst du schnell einsam. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede."
Damit wandte ich mich völlig ab und war froh, dass gerade niemand den Schmerz in meinen Augen sah. Ich trank meinen Tee zu Ende und verließ zusammen mit Kira den Laden. Draußen lehnte ich mich an die Wand und starrte in den Himmel. Warum verstand das Mädchen es einfach nicht?
Seufzend sah ich zu Kira, die mir ihre kalte Hand auf die Schulter lsgte.
"Ich passe auf euch auf. Dass wisst ihr."
Schwach nickte ich und lächelte.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am Do Jul 24, 2014 3:46 pm

Als ich dem Jungen meine Bestellung sage setzt er die Kaffeemaschine in Gang und verschwindet dann in die Küche. Kurz darauf kommt er mit meinem Salat in der Hand zurück. Den stellt er eben Emilys Kaffee und bittet mich dann einen Moment zu warten. Dabei beobachte ich ihn unauffällig, doch etwas an seiner Haltung macht mir deutlich, dass er es trotzdem merkt. Also lasse ich es. Der Junge von eben hat sich zu Emily gesellt und sie unterhalten sich über etwas. Dann steht plötzlich mein Espresso vor mir. Der Junge tippt hinter dem Tresen die Bestellung in die Kasse und nennt mir den Preis. Ich halte ihm eine zwanzig Pfund Note hin. Dabei schaue ich ihn noch einmal ganz genau an, fokussiere ihn und versuche hinter seine aufgesetzt freundliche Kassiererfassade zu sehen. Den Streit, den Em mit dem Jungen scheinbar hat ignoriere ich gekonnt. Im Augenblick interessiert mich nur dieser Typ hier. Wer ist er? Auf jeden Fall ist er kein Hunter. Ich kenne unsere Leute. Also Templer oder normaler Begabter? So wie er sich gibt passt er gut zu den Templern. Das sind alles eingebildete, überhebliche Parasiten. Machthungrig und gemeingefährlich. Sie töten um ihre Sache durchzusetzen. Sie wollen die Herrschaft über alles und jeden. Und da muss ich sie dran hindern. Nach einer gefühlten Ewigkeit lasse ich den Blick von dem Typen abschweifen, lege den Schein einfach auf den Tresen, nehme unsere Bestellung und gehe zu Emily an den Tisch. Ich lasse mich auf einen Stuhl fallen und reiche Em ihren Caramell Macchiatto. Meine Sachen stelle ich vor mich und schaue sie an.
"Wer bist du wirklich?", frage ich gedämpft, aber ernst. Denn ich muss einfach wissen, ob ich hier mit dem Feind sitze oder ob sie ungefährlich ist.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am Do Jul 24, 2014 6:11 pm

Als ich ihr den Preis nenne, hält sie mir eine zwanzig Pfund Note hin. Ohne darauf zu reagieren, erwidere ich ihren Blick und versuche dabei, nichts von mir preiszugeben. Sie versucht mich zu lesen, in mir zu lesen, sie versucht etwas herauszufinden. Und ich habe die Befürchtung, eine Hunterin vor mir zu haben. *Könnte es denn anders sein? Oder wieso zeigt sie dann sonst solches Interesse?* Vor allem, wenn sie eine begabte Freundin bei sich hat..*Es könnten zwei Hunter sein...*, überlege ich. Kurz huschen meine Augen zu dem anderen Mädchen und dem seltsamen Jungen, die anscheinend streiten. Und während ich mit meiner Aufmerksamkeit kurz bei ihnen und in meinen Gedanken versunken bin, legt das schwarzhaarige Mädchen vor mir den Schein einfach auf den Tresen, nimmt ihre Bestellung und gesellt sich zu ihrer Freundin. *Wenn ich ihre Namen wüsste...ihre vollständigen Namen...*, dachte ich. Dann würde ich es wissen. Ihre Gedanken wären kein Geheimnis mehr für mich. Aber ich weiß ihre Namen nicht. Ich sehe ihr hinterher und es dauert eine ganze Weile, bis ich mich wieder rühre. Ich seufze leise und betrachte das Wechselgeld in meiner rechten Hand. Ich umrunde den Tresen und steuere auf den Tisch zu. "Das Wechselgeld", füge ich unsinnigerweise hinzu, als ich das Geld auf den Tisch lege. Mehr sage ich nicht, drehe auf den Absatz um und tauche wieder hinter dem Tresen ab, um weitere Tassen in die unteren Schränke zu räumen. Ich muss mir etwas überlegen. Denn es sind zwei Begabte. Zwei Begabte, die höchstwahrscheinlich der Gruppe der Hunter angehören. Und wenn das der Fall sein sollte, würde ich mich um sie kümmern müssen.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Lumi-chan am Do Jul 24, 2014 8:56 pm

Emily
Ich hatte mich wieder gesetzt und den Kopf auf die Tischplatte gelegt. Meine Arme lagen ausgestreckt von meinem Kopf weg auf der Tischplatte platziert, die Nase auf den Tisch gekletscht. Erst als ich hörte, wie Sachen auf dem Tisch tockten, sehe ich zu Abby auf, aber mit soooo einer Schnute, die von hier bis nach Amerika reichen würde. Ich nahm ihr meinen Caramell Macchiato ab, den sie mir reichte und nahm protzig einen Schluck. Dann spricht sie mit gedämpfter und vollkommen ernster Stimme:'Wer bist du wirklich?'
Ich legte den Kopf schief, "Wie meinst du das Abby, das hab ich dir doch schon gesagt! Ich bin Emily Mayers, Gesangsstudentin an der Royal Academy of Arts! Denkst du... ich lüge dich an??" Sehe sie leicht verletzt an, ich kannte sie zwar noch nicht so lange, aber..das sie mir so wenig traut, hätte ich echt nicht gedacht.
Und auch der Junge ging mir gerade nicht aus dem Kopf, vielleicht wollte er mir doch nciht sagen, was ich tun sollte......also.. wirklich nicht sagen....
Ich legte meinen Kopf schnell in den Nacken und raufte mir aufgeregt durch die Haare "Gnaaaaa" mache ich und habe die Augen zugekniffen. So ein doofer Tag, Mensch. Das ist doch alles ätzend, warum konnte das nicht ein ganz normaler Tag sein, warum hab ich nur diese Fähigkeit, dann würde alles hier ganz normal laufen, der Junge hätte mir nichts vorgeschrieben, der Typ am Tresen hätte mich nicht so angeschaut und Abby würde mich nicht sowas fragen, warum war alles nur gerade so verdreht???
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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am Do Jul 24, 2014 9:53 pm

Em hat den Kopf auf die Tischplatte gelegt, die Arme weit von sich gestreckt. Erst als ich die Sachen auf den Tisch tocken lasse blickt sie auf und verzieht den Mund ganz komisch. Sie nimmt ihren Kaffee entgegen und trinkt einen Schluck. Dann frage ich wer sie wirklich ist und sie sieht mich verletzt an. Sie meint sie habe mir bereits alles gesagt und fragt, ob ich etwa glauben würde, dass sie lügt.
"Emily verdammt. Ist das wirklich alles, was ich über dich wissen müsste? Ich habe deine kleine Flugeinlage gesehen. Ich weiß, was du bist. Du bist eine Begabte. Für mich stellt sich jetzt nur die Frage, zu welcher Seite gehörst. Denn zu meinen Leuten gehörst du nicht. Ich kenne meine Leute zu genau. Bleiben noch zwei Seiten. Die Templer und die Outlaws. So nenne ich normale Begabte. Em, ich muss es einfach wissen, denn ich kann mich nicht mit dem Feind verbünden.",erkläre ich noch immer gedämpft. Das alles scheint ihr ziemlich zuzusetzen. Da kommt der Verkäufer an unseren Tisch, legt mein Wechselgeld auf den Tisch und verschwindet wieder. Er ist ein seltsamer Kautz.
Emily hat derweil de Kopf in den Nacken gelegt, fährt sich nervös durch die Haare und gibt einen seltsamen Laut von sich.
"Emily, was ist denn nun?"

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Re: Starbucks City

Beitrag von Lumi-chan am Do Jul 24, 2014 10:05 pm

Emily
"Ich hab keine Ahnung, wovon du da redest, zwei Seiten, deine Leute und so. Was meinst du damit?? Ich versteh nicht, wovon du da redest! Wenn du denkst ich wüsste etwas davon, ich weiß gar nichts davon, ich habe von dir gerade das erste Mal von 'zwei Seiten und Outlaws' gehört, was meinst du damit, verdammt nochmal. Ich hab dir wie gesagt, alles gesagt, was ich weiß!" Nun hatte ich ihr einen Vortrag gehalten, was der Tresentyp davon hielt interessierte mich wenigser, er bekam den vollen Vortrag mit. Abby schien das aber ganz und gar nicht egal zu sein. Dann stand ich auf und ging weg "Bin gleich wieder da" sagte ich kurz, ich ließ sie mit meiner kurzen 'Rede' alllein und verließ kurz das Café, vielleicht war der Junge ja noch da, was ich allerdings bezweifelte. Und doch, er stand an eine Wand gelehnt, mit der Hand der Frau auf der Schulter. Das was ich gesagt hatte, war falsch gewesen und ich verstand, das mit dem einsam nicht ganz, wovon er erzählt hatte.
"Was meintest du eben mit dem einsam werden...?" fragte ich leise und mit gedämpfter Stimme, jedoch so, dass er es hören konnte. Ich ging langsam auf ihn zu aber mit einem gesenkten Kopf, meine Augen konnte man nicht erkennen, da sie im Schatten lagen.
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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Do Jul 24, 2014 11:01 pm

Ich stand an der Tür. Die lange Frage der einen konnte ich nicht hören, aber der Wutausbruch des zweiten Mädchens, der Fliegerin, drang bis an mein Ohr. Ich staunte nicht schlecht. Also war da mindestens ein Hunter oder Templer. Gut, dass ich das Zeichnen meines Tores rechtzeitig bemerkt hatte. Sonst hätte ich vielleicht mehr Stress als das Mädchen ihn nun hatte.
"Mein Herr, sie kommt."
Ich sah bei Kiras Worten auf und kurze Zeit später kam besagte Fliegerin aus der Tür gestürmt. Ihr Blick glitt suchend umher, bis er auf mir liegen blieb.
Sie fragte, was ich mit einsam werden gemeint hatte. Dabei kam sie immer näher, doch in ihrem Gesicht konnte ich nichts lesen. Es war nach unten gebeugt und ein Schatten hatte sich auf ihre Augen gelegt.
"Was ich damit meine? Schwer zu erklären. Kannst du mir helfen,Kira?"
Der Roboter sah mich etwas erstaunt an und nickte dann.
"Natürlich, mein Herr."
Ich reagierte schon nicht mehr auf ihre Anrede, auch wenn es mir gegen den Strich ging. Ich verzog nur leicht das Gesicht. Die Frau wandte sich an unser Gegenüber.
"Was mein Herr damit meint, ist, dass menschliche Lebewesen meist sehr oberflächlich sind. Sie sehen oft nicht das Innere, sondern nur das besondere. Das kann eine Begabung sein, oder auch Geld."
Innerlich knurrte ich und riss Kira den Kopf ab. Musste sie das ausgerechnet erwähnen? Es war eine einzige große Wunde in mir und das wusste sie sehr wohl.
"Diese Menschen fühlen sich dann zu einem hingezogen, weil sie auch etwas abbekommen wollen. Doch wenn man die Begabung oder das Geld verliert, ist man nicht mehr interessant. Natürlich sind nicht alle Menschen so, aber sehr viele. Ihr müsst euch nur umsehen. Die Menschen, die hier entlang gehen, wissen um etwas Besonderes von meinem Herrn. Und sie sind neugierig. Sie möchten auch etwas davon abhaben. Ein Grund, warum sie ihn ansprechen."
Kiras Beispiele hin oder her, sie konnte gut erklären. Meiner Meinung nach. Ich hoffte, die Fliegerin hatte es auch verstanden. Nun fuhr ich fort.
"Wenn du in so einer Situation bist, dann fühlst du dich anfangs vielleicht glücklich, weil so viele Leute da sind, die dich mögen. Doch wenn du erstmal herausfindest, dass sie nicht dich, sondern deine Begabung lieben, dann wirst du einsam. Weil sie etwas an dir mögen, was vielleicht ein Teil von dir ist, aber du kannst es nicht beeinflussen. Meiner Meinung nach ist das die schlimmste Art der Einsamkeit."
Ich seufzte und sah wieder in den Himmel. Dann auf die Fliegerin.
"Ich habe deine Rede eben gehört. Ein bisschen was weiß ich. Oder besser gesagt, Kira weiß es. Wenn du möchtest, kannst du sie fragen.", lächelte ich dann freundlich und streckte ihr die Hand hin.
"Übrigens, mein Name ist Finn. Und deiner?"

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Re: Starbucks City

Beitrag von Lumi-chan am Do Jul 24, 2014 11:20 pm

Emily
Er bat die Frau darum, es mir zu erklären, Er schien es selbst nicht hinzubekommen. Sie schien Kira zu heißen und dass sie ihn Herr nannte, wunderte mich ein wenig, aber egal. Sie erklärte mir, viele Menschen würden nicht auf das Innere achten, sondern eher auf eine Begabung oder auf den Reichtum eines anderen. Diese Erklärung holte sie aus mir heraus, die Angst. Ich wollte nicht...einsam werden.
Innerlich tobte es in mir, den Sturm in mir versuchte ich mir nicht anmerken zu lassen, was nur einigermaßen funktionieren wollte. Er meinte meine 'Rede hätte Er mitgehört und Kira wüsste etwas darüber, ich bräuchte sie nur fragen. Ich schüttelte leicht den Kopf, hatte diesen jedoch mittlerweile angehoben. Ich wollte dad alles von Abby erfahren.
Er streckte mir seine Hand entgegen, fragte wie ich hieß und stellte sich als Finn vor. Er lächelte sogar. "E-emily", sagte ich dann," ich bin Emily"
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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Do Jul 24, 2014 11:43 pm

Die Fliegerin hörte unseren Erklärungen genau zu und schien zu zittern. Wahrscheinlich hatten wir etwas geweckt. Die Angst vor der Einsamkeit. Das konnte ich mir gut vorstellen. Vor der Einsamkeit musste man auch Angst haben. Ich wusste ja, wovon ich sprach. Ich war tagein tagaus in diese Einsamkeit versunken und ich hatte niemanden, der mich da rausholen konnte. Weder Freunde noch Eltern. Es war furchtbar. Dich ich wusste, die Fliegerin hatte eine andere Zukunft. Zumindest hoffte ich das.
"Hej. Du brauchst keine Angst zu haben. Wenn du wirkliche Freunde oder Eltern hast, dann bist du nicht einsam. Vertrau mir.", strahlte ich sie an, doch es war nur Fassade, um das Mädchen nicht noch mehr zu verunsichern und zu entmutigen.
Im meinem Innern war es leer und dunkel.
Auf meinen Vorschlag hin schüttelte das Mädchen den Kopf. Vielleicht wollte sie ihre Freundin befragen.
"Ich klinge jetzt sicher wie ein Schwarzseher, aber pass wirklich gut auf dich auf. Du musst dir beide Seiten anhören. Oder keine. Aber eine geht nicht.", warnte ich noch und stellte mich dann vor.
Die Fliegerin stellte sich als Emily vor. Niedlicher Name.
"Nun gut, Emily, die Fliegerin. Breite deine Flügel aus und schwing dich zu deiner Freundin, bevor sie die CIA ruft.", meinte ich noch und meine Augen funkelten sie freundlich und frech an.
Ich lehnte mich wieder an die Wand und steckte die Hände in die Hosentaschen. Mein Blick stieg zum Himmel und ich verharrte so, Kira stand neben mir und beobachtete die Straße.

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