Second Dimension

Starbucks City

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Starbucks City

Beitrag von Ismene am So Jul 13, 2014 5:22 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Starbucks in der City. Starbucks ist eine Coffeeshopkette. Hier bekommt man wunderbare Kaffeemischungen, Kekse, Kuchen, Baguettes und belegte Bagels.
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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Fr Okt 10, 2014 5:27 pm

Die Fliegerin schien ein wenig erschrocken, als Kira sich umsah, doch meine Kollegin machte das nunmal ab und an, um sich ein Bild zu verschaffen. Egal, wie man es drehte und wendete, sie war kein Mensch. Sondern eine Maschine.
Auf meine Frage hin meinte Emily, dass ich den Ort aussuchen konnte, also wählte ich tatsächlich mein Haus aus. Dort war es einfach nur still.
"Gut. Komm mit."; lächelte ich und ging langsam in Richtung Haus.

TBC: Anwesen der Kotare

Das Mädchen hatte eine unglaubliche Rede, doch ich sah sie nur ruhig an und lächelte kühl. Schließlich machte ich sie wieder wahrnehmbar und ging leise und mit langsamen Schritten um das Mädchen herum.
"Viele Menschen locken einen so. Mit Essen, einem Heim... wozu? Ich HABE Essen, ich HABE ein Zuhause. Ich fühle mich auf der Straße wohl, ob du es mir glaubst oder nicht. Wozu brauche ich auch Bildung? Ich überlebe, ohne Wissen zu haben. Sowas lernt niemand in der Schule. Oder habt ihr jemals gelernt, auf der Straße zu überleben? Habt ihr je gelernt, was man essen kann und was nicht? Habt ihr je gelernt, wie grausam das Leben sein kann, wenn man nciht gewollt ist, ein Fehler? Ich hätte die Möglichkeit gehabt, zu sterben, ohne jemals das Licht gesehen zu haben. Ich bekam sie nicht. Ich hätte eine Familie haben können, aber sie wollten mich nicht. Ich war ein Fehler. Ein Versehen. Ich habe nie gelernt zu lesen und zu schreiben und ich lebe bis jetzt. Das kann mir keiner bieten. Wenn du etwas besseres zu bieten hast, überlege ich es mir. Aber wenn nicht... dann wirst du niemals erfahren, wo ich bin.
Und wegen dem aneren Kerl... ich werde frei bleiben, egal, was mit meinem Körper passiert. Selbst, wenn ich ein Vogel sein muss, für immer und ewig, damit kann ich leben. Selbst, wenn ich verrückt werde, ich bleibe am Leben, frei für immer. Sobald du dies toppen kannst, dann werde ich deiner Einladung folgen und mich euch anschließen. Aber nur dann.", erklärte ich ihr und wartete auf eine Antwort.
Mittlerweile stand ich genau vor ihr, mein Gesicht nur wenig entfernt von ihr.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am Mo Okt 20, 2014 2:17 pm

Egal was ich sage, von Ishi bekomme ich keine größere Reaktion, als das sie mich überhaupt ansieht und kühl lächelt. Und dann verschwindet sie aus meiner Wahrnehmung. Verdammt. Ich habe meine Existenz wieder, während sie weiter außerhalb des Wahrnehmungsbereich wandelt. „Verdammt Ishi, das ist nicht hilfreich.“, fluche ich.
Doch dann spricht sie. Sie sagt, dass viele mit Essen und einem Zuhause gelockt werden, doch dass sie das auch alles auf der Straße hat. Das was sie auf der Straße gelernt hat, würde sie nie in einer normalen Schule lernen, weswegen sie keine Bildung bräuchte. Ob ich jemals gelernt hätte auf der Straße zu leben. Oder was man essen könne und was nicht. Ob ich wüsste, wie es ist, wenn die Familie einen nicht will, man ausgestoßen wird. Dann meint sie selbst wenn die Templer die Macht übernehmen würden, würde sie frei bleiben, und wenn sie dafür als Vogel weiterleben müsste und verrückt würde. Nur wenn ich das toppen könnte würde sie sich den Huntern anschließen.
Ich grinse kurz.
„Gott, Ishi ich will dich nicht mit Essen, einem Zuhause oder Schulbildung locken. Das wären nur nette Nebenaspekte die du haben könntest, wenn du dich den Huntern anschließt. Ich habe gelernt wie ich auf der Straße überleben könnte. Was essbar ist und was nicht. Wir Hunter wissen, wie wir uns durchschlagen können. Aber darum geht es nicht. Ich weiß, wie es ist, wenn man sich plötzlich ausgeschlossen vorkommt. Als meine Mom umgebracht wurde, haben meine Schwester und mein Vater immer beieinander gesessen und gemeinsam um meine Mom geweint. Sie sahen nichts mehr außer ihrer Trauer und hassten mich dafür, dass ich nur ein einziges Mal um sie geweint habe und danach nie wieder. Ich habe nach Rache gesinnt und das tue ich noch immer. Aber dafür wurde ich gehasst. Mittlerweile geht es wieder, aber das ist unbedeutend. Und glaubst du wirklich die Templer würden dich einfach ziehen lassen. Die Instrumente sind so viel mächtiger als du glaubst. Tue was immer du willst, aber denk darüber nach ob du nicht doch gewisse Sicherheiten vorziehst. Irgendwann jedenfalls.“, sage ich.
„Ich bin draußen und versuche mir eine plausible Erklärung für Colin einfallen zu lassen.“
Ich gehe zwei Schritte nach rechts für den Fall, dass sie vor mir steht und dann raus aus der Küche. Colin steht am Tresen. Ich weiß nicht was ich sagen soll, also bleibe ich einfach stehen und schweige.


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Re: Starbucks City

Beitrag von . am Do Okt 23, 2014 4:41 pm

Abigail fauchte, als ich mich aus ihrer Wahrnehmung löschte bzw sie wieder wahrnehmbar machte.
"Ist es nciht? Wie schade. Und ich dachte, es wäre besser, wenn man dich sieht... aber egal."
Doch bei meinem Kommentar dann grinste sie und meinte, sie hätte mich nicht damit ködern wollen, sondern das seien nur nette Nebenaspekte. Nebenaspekte, die ich nicht brauchte. Auf der Straße lebte es sich viel besser und man fand auch mehr heraus. Ich hörte still ihrer Rede zu udn saß mittlerweile auf einem Tisch. Am Ende ergriff ich das Wort.
"Ach... du weißt, wie es ist, plötzlich ausgeschlossen zu sein? Schön für dich. Ich weiß dafür, an wen man sich wenden will, wenn man Informationen braucht. Zu wem man gehen muss, wenn man das bekommen will, was man nie hatte. Du hattest eine Familie, die dich liebte. Ich hatte sowas nicht. Versuche nciht, mir damit zu kommen, denn ich kann das toppen. Wie schon gesagt. Und glaubst du wirklich, dass sie eine Seele fangen können? Das ist unmöglich."
Dennoch, tief in meinem Inneren beunruhigten mich diese Worte trotzdem und ich sah zu, wie sie draußen verschwand. Kurz darauf stand ich auch auf und schlich mich raus, kurz blieb ich hinter dem Mädchen stehen.
"Ich gehe. Wenn du nochmal mit mir reden willst, frag bei den Obdachlosen nach dem Vogel. Sie werden wissen, wo ich bin. Wenn sie es dir denn sagen.", flüsterte ich so, dass wirklich nur sie es hören konnte. Dann ging ich durch den Laden, der langsam voller wurde, wurde in der Menge wahrnehmbar, erschrack somit einige Leute, die vor Schreck zur Seite sprangen, klaute ihr Geld und verschwand aus dem Laden.

TBC: Themseufer

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Re: Starbucks City

Beitrag von Crowe am Fr Okt 31, 2014 2:58 pm

Einen Kaffee einen verdammt starken Kaffee, das war es was er jetzt brauchte. Ohh wie er er e doch hasste diese Langstreckenflüge und überhaupt so ein Metallkasten war viel zu unsicher. Immer noch wackelten "der Krähe" die Knie, dabei war er seit 2 Stunden wieder am Boden, oh wie hatte es ihn gefreut endlich wieder hier zu sein, hier in London ganz ganz ganz weit weg von Japan, weg von allem und vor allem weg von der verdammten Kugel. Außerdem würde es nicht schaden wenn er zur Ruhe kam bevor er den anderen Huntern gegenüber trat. Ja, er war zurück gekommen, nein er hatte den Auftrag nicht vollendet. Im Gegenteil das Objekt was er besorgen sollte war jetzt irgendwo in der Nähe von London, wenn es noch ganz wahr. Unter Einsatz seines lebens hatte er es in ein Frachtflugzeug geschmuggelt, dieses stürzte allerdings kurz vor der Landug ab und Teile der Ladung gingen verloren. Darunter auch die Kugel, die er stehlen sollte. Jetzt wusste niemand mehr wo das Ding war, villeicht auch besser so. Natürlich hatte er sich umgezogen, seinen Krähenanzug würde er niemals in der Öffentlichkeit tragen, jetzt trug er einfach nur eine schwarze jeans und ein blaues shirt ohne Aufdruck. Endlich kam er an den Thresen, natürlich wusste er das es unter den bedieenungen Templer gab aber er nutzte zum einen die Menge um sicher zu sein und zum anderen waren die Templer die sein gesicht kannten inzwischen alle tot. "Guten Tag, einen Kaffe schwarz bitte und ein belegtes Brötchen." Er kramte das geld aus seiner Tasche und bezahlte und wartete anschließend auf seine Bestellung. Immerwieder schwirrten durchsichtige Bilder von Rittern und toten Menschen durch sein Blickfeld und er musste sich die Augen reiben. Sie waren verschwunden würden aber sicher bald wiederkommen, das taten sie immer. Verdammte Kugel....

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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am Fr Okt 31, 2014 4:35 pm

Als ich fluche, es wäre nicht hilfreich mich jetzt wieder sichtbar zu machen, meint Ishi bloß kalt sie dachte es sei besser wenn man mich sieht. Nette Verdrehung der Tatsachen.
Am Ende meiner Erzählung meint sie es sei schön für mich dass ich wüsste wie es ist ausgeschlossen zu sein, doch das sie dafür wüsste wie man an Informationen kommt. Oh Gott, sie hat leider echt keine Ahnung und glaubt weil wir anderen nicht auf der Straße groß geworden sind, dass wir alles was sie kann nicht könnten. Aber ich habe keine Lust mehr alles einzeln zu widerlegen, was sie mir vor die Füße wirft also sage ich nichts außer das ich wieder nach draußen gehe, was ich dann ja auch tue.
Sie scheint mir gefolgt zu sein, denn plötzlich als ich hinter Colin stehe vernehme ich leise ihre Stimme an meinem Ohr, die mitr zuflüstert, wie ich sie vielleicht finden kann. DAnn ist sie weg. Kurz wird sie in der Menge sichtbar doch dann ist sie wieder verschwunden. Ich bin frustriert. Dieses Mädchen ist eine harte Nuss, die ihre eigenen Vorstellungen hat. Aber ich werde sie finden.
Doch erst Colin.
"Oh Colin, es tut mir leid dich hier allein gelassen zu haben, wo ich dir doch helfen wollte, aber der Mülleimer war so voll und da habe ich gedacht es ist vielleicht besser ihn zu entsorgen. Naja. Ähm, sorry.",plappere ich los.
Plötzlich taucht ein Mann am Tresen auf, der mir vage bekannt vorkommt. Ich durchwühle mein Gedächtnis und irgendwann weiß ich es wieder. Vor mir steht die berühmte 'Krähe', der Meisterdieb meiner Organisation. Er hatte einen Auftrag in Japan und scheint gerade erst wieder gekommen zu sein, denn er sieht etwas fertig aus. Er ordert einen schwarzen Kaffee und ein belegtes Brötchen. Schnell drücke ich mich an Colin vorbei. "Ich kümmere mich schon drum Colin."
Schnell fülle ich einen Pappbecher mit der dünnen, schwarzen Flüsigkeit und stelle ihn auf den Tresen.
"Was hätten sie denn gerne auf dem Brötchen, Sir?", frage ich und sehe wie er sich die Augen reibt und sein Blick dann wieder klar wird. Das Geld hat er schon auf den Tresen gelegt, doch ich nehme es noch nicht. Das wäre nicht fair. Stattdessen werfe ich ihm einen bedeutungsschweren Blick zu und unterziehe ihn damit auch gleich einer kleinen Musterung. Bisher habe ich ihn nur auf Bildern gesehen und von ihm gehört, aber das er nun vor mir steht, ist als würde ich einer lebenden Legende vor die Füße laufen. Er hat einfach einen gewissen Ruf in der Organisation und wer auch immer von ihm spricht in der Zentrale, der tut es mit einer seltsamen Form der Ehrfurcht. Außer der Boss und....Tego. Ach Mist, den habe ich immer noch nicht angerufen. Er wird mir echt noch den Kopf abreißen. Ich raffe sowieso nicht, wieso ich für den Kanalisationsauftrag Tego zugewiesen bekommen habe. Der Kerl ist unbrauchbar. Kein guter Kämpfer für den Ernstfall, was seine Gabe ist, weiß ich nicht mal und das einzige was er richtig gut kann ist leere Sprüche klopfen. Echt wahnsinnig hilfreich. Ich glaube ich werde mich doch nochmal deswegen mit dem Boss anlegen. Mal sehen.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Crowe am Fr Okt 31, 2014 4:59 pm

Er wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Tresen zu und seufzte. Das Mädchen, welches nun vor ihm stand, kam ihm ziemlich vertraut vor und da er sich die Gesichter von Templern aus Prinzip nicht merkte, konnte sie nur zu den Huntern gehöhren. Natürlich hatte er damit gerechnet auf Mitglieder seiner Organisation zu treffen allerdings hatte er gehofft es wäre nicht gleich und nicht hier wo er doch auf etwas Ruhe gehofft hatte. naja so viel dazu. "Ähm etwas schinken und ei das reicht schon." Er lächelte etwas schief und hoffte sie würde ihn nicht irgendwelche Fragen stellen und ihn damit enttarnen. Es hatte ihm schon gereicht als die Templer ihn das letzte mal gejagt haben. Wieder war eine verschwommene, flackernde Illusion aufgetaucht aber diesmal ignorierte er sie. Außer ihm konnte sie ja niemand sehen, langsam zweifelte er an seinem Gesundheitszustand.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am So Nov 02, 2014 1:21 pm

Ich stehe hinter dem Tresen, starre jede verdammte Minute auf die Uhr, wünsche mir mein Schichtende herbei und wische mit kräftigen Bewegungen die Arbeitsfläche ab. Dass die Hunterin irgendwo schweigend hinter mir steht, nehme ich im Moment nicht wahr. Gefangen bin ich, in meinen eigenen Gedanken. Und doch habe ich das verwirrende Gefühl nicht zu denken. Es ist konfus. Und ich bekomme langsam aber sicher Kopfschmerzen. Ich seufzte leise.
Wenn hier meine Schicht zu Ende ist, werde ich noch immer nicht meine ersehnte Ruhe bekommen. Ich muss die Templer aufsuchen, mein Tagestraining absolvieren und mich dann auf die Suche nach Huntern machen. Auch wenn ich ein guter Kämpfer bin, bin ich hinten in der Gruppe eingeordnet. Ich bin zu wichtig. Ich bin zu wertvoll. Schließlich brauchen sie mir nur die Namen geben und ich kann ihnen sagen, wo diese Person sich aufhält. Sie haben Angst mich zu verlieren. Sie haben Angst, dass ich den Huntern in die Hände falle. Wäre für sie ja auch ziemlich unpraktisch. *Naja, wenigstens brauchen sie sich keine Gedanken darüber machen, dass ich freiwillig zu den Huntern wechsle...* Das würde mir nämlich im Traum nicht einfallen. Die Hunter, die Menschenretter. Ich verdrehte leicht die Augen. Sie wollen, dass wir mit den Menschen in Frieden leben. Aber lassen uns die Menschen jetzt in Frieden leben? Wenn ein Begabter seine Fähigkeit heraus plappert, ladet er in der Geschlossenen. Raus kommt man da fast nicht mehr. Das soll fair sein? Ich knurre leise. Fair ist das nicht. Schließlich haben nur Auserwählte besondere Fähigkeiten. Wieso sollten wir dann nicht über den Menschen stehen? Wenn wir alle gleich sein sollen, warum sind wir es dann nicht? Ich schüttle den Kopf und vertreibe die Gedanken über die Hunter, als ich Abbys Stimme höre. *Sie ist doch noch nicht abgehauen?* Ich drehe mich zu ihr um. "Achso...", sage ich nur und sehe sie mit einem leicht verwirrten Blick an. Wahrscheinlich wird es wirklich höchste Zeit, dass ich hier rauskomme.
Als ein Mann am Tresen auftaucht, drückt sie sich mit den Worten, dass sie sich darum kümmere, an mir vorbei. Ich nicke nur, noch immer völlig neben der Spur und starre ihren Rücken an, während ich mir die Schläfen reibe. Gleichzeitig beobachte ich die Zwei. Es sieht für mich schon fast so aus, als würden sie sich kennen. Aber vielleicht täuscht es auch nur. "Sie sollten mich raus werfen und dich einstellen, Abby", sage ich, als sie sich um die Bestellung des Mannes kümmert. *Sie würde auch kaum zu spät kommen... Wieder schüttle ich den Kopf um die Gedanken zu vertreiben. Dann schenke ich mir ein Glas Wasser ein. Auch wenn ich nicht glaube, dass die Kopfschmerzen davon schnell verschwinden werden.




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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am So Nov 02, 2014 2:58 pm

Colin ist so in seine Gedanken versunken, dass er mich tatsächlich erst bemerkt, als ich ihm erkläre, ich hätte den Müll raus gebracht. Doch sein Blick ist verwirrt und ich glaube das liegt daran, dass er eigentlich gedacht hat, ich wäre schon abgehauen. Als Krähe am Tresen auftaucht, kümmere ich mich um ihn. Einerseits, weil ich nicht will, dass er von einem Templer bedient wird und zum anderen, weil ich Colin im Augenblick auch keine vernünftige Bedienung zutraue, so wie er aussieht. Also mache ich den Kaffee fertig und dann frage Ich Krähe, oder Alain, wie er ja eigentlich heißt, was auf sein Brötchen soll, woraufhin er sich mir wieder zuwendet. Irgendwas an seinem Blick zeigt mir, das ich ihm durchaus vertraut vorkomme. Gleichzeitig spüre ich Colins Blick im Rücken, so intensive, als würde ich ihn sogar erwidern. Unwillkürlich und ohne das ich groß etwas dafür könnte, verspanne ich mich total, obwohl ich mich kein bisschen bedroht fühle.Alain bittet um ein Brötchen, mit Ei du Schinken, welches ich schnell aus der Küche hole. Während ich die Bestellung fertig mache meint Colin, sie sollten ihn rauswerfen und mich dafür einstellen. Ich wende mich ihm lächelnd zu, während ich das Brötchen in Papier einwickle, zwei Serviten darum wickle und das Ganze dann in eine Papiertüte mit dem Starbucks-Logo tue. „Ach Unsinn, Colin. Das wäre weder richtig noch fair. Du machst deine Arbeit doch gut. Hör auf dich selbst in den Dreck zu ziehen.“, erwidere ich. Dann drehe ich mich wiederzum Tresen und somit zu Alain um, reiche ihm die Tüte. Dann nehme ich das Geld, das bereits dort liegt, tippe alles in die Kasse und reiche ihm sein Wechselgeld. Dabei forme ich lautlos und mit kaum erkennbarer Mimik die Worte ‚Gut dich wieder hier zu wissen‘, doch ich weiß, dass außer Alain es keiner bemerken wird. Dann lächle ich zuckersüß und sage fröhlich: „Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag, Sir.“

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Re: Starbucks City

Beitrag von Crowe am So Nov 02, 2014 4:49 pm

Ich muss mich schon wirklich zusammen reißen um nicht breit zu lächeln, sie war also doch eine von uns. Die beiden am Tresen scheinen sich so gut zu verstehen das es sicher noch interessant werden würde ihnen zu zusehen also nehme ich meine Bestellung und setzte mich an einen der Tische und nehme mir eine Zeitung, welche jemand vor mir wohl vergessen hatte. Die Titelseite zeigt nichts interesantes, naja zum Glück keine Menschen mit Wahnvorstellungen. Ich lege das abgegriffene Stück Zeitung beiseite und genieße erstmal die aufklarende Wirkung eines guten Kaffees. In Japan gab es meistens nur Tee also war ich verdammt froh mal wieder was richtiges zu bekommen. Mit einem unauffälligen Blick, beobachtete ich die beiden und für einen Moment dachte ich sogar daran den offensichtlich Überarbeiteten Typ ein wenig zu verwirren. Als wieder die Bilder auftauchten, ließ ich es lieber bleiben, zu gefährlich meine Fähigkeiten zu verwenden wenn es keinen Grund dafür gab.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am So Nov 02, 2014 6:28 pm

Sie wirft mir nach meiner sogar ernst gemeinten Bemerkung ein Lächeln zu, während sie sich um den Kunden kümmert. Meine Mundwinkel heben sich daraufhin auch leicht. Doch sie widerspricht mir. Sie meint, dass das Unsinn und weder richtig noch fair wäre, da ich meine Arbeit doch gut machen würde. Ich solle mich selber nicht so in den Dreck ziehen, fügt sie kurz darauf noch hinzu. Ich reibe weiter meine schmerzenden Schläfen und schaffe es dabei, die Stirn zu runzeln. "Sag mir, meine Liebe...wann ist das Leben schon fair?", frage ich sie mit bitter klingender Stimme. Mein ganzes Leben war nicht fair. Und wen hat es gekümmert? Niemanden!
Der Griff um mein Wasserglas wird fester und ich stelle es schnell auf die Arbeitsfläche, um es nicht auch noch kaputt zumachen. Stattdessen schlage ich einmal mit der Faust auf den Tresen. Langsam verraucht meine Wut wieder und ich drücke weiter an meinem Kopf herum. Verschlimmerte Kopfschmerzen sind die Folge. Ich seufze leise. Es klingt eher wie ein Stöhnen. Ich verdrehe leicht die Augen, schiebe das Glas noch ein Stück von mir und verschränke die Arme vor der Brust. *Vielleicht kann ich im Hauptquartier anrufen und mich krank melden?* Eher nicht. Nachher würden sie noch jemanden bei mir vorbei schicken. Dann wäre die Ruhe auch vorbei. Ich hebe den Kopf, sehe zur Uhr. *Nicht mehr lange*, denke ich. Ich lasse meinen Blick durch das Café schweifen. Es ist zum Glück fast leer. Aber in einer Stunde wird es sicherlich wieder voller. Allerdings bin ich dann nicht mehr hier. Ein kleines Lächeln huscht über meine Lippen. Jedoch verschwindet es zu schnell wieder, um von jemanden gesehen zu werden. Ich greife wieder nach dem Lappen und beginne den Tresen abzuwischen. "Und?", wende ich mich fast schon beiläufig an Abby, "heute Abend schon was vor?" Es ist seltsam, aber ich habe mit ihr fast schon mehr geredet, als mit den meisten Leuten, die ich schon länger kenne. Und dass, obwohl sie sozusagen meine Feindin ist. Nachdem auch der Tresen abgewischt ist, habe ich erst einmal nichts zu tun. Ich lege den Lappen wieder beiseite und verschwinde kurz in der Küche.
Als ich wieder auftauche, lasse ich eine Tablette in mein Wasserglas fallen. *Vielleicht hilft das ja gegen Kopfschmerzen...*Während ich warte, dass die Tablette sich im Wasser auflöst, betrachte ich meine zernarbten Hände. Mal wieder wird mir bewusst, dass die silbrigen Narben schon auf den Fingern beginnen. Ich kann Glück haben, dass wenigstens mein Gesicht davon verschont ist, sonst hätten sie mich hier wohl niemals arbeiten lasse. Meine Mundwinkel zucken amüsiert. Sonst würde ich ja die Kunden erschrecken und sie würden schreiend aus dem Café rennen.
Ich schiebe meine Gedanken zur Seite und leere das Glas mit einem Zug. *Hoffentlich wirkt das Zeug...Hoffentlich wirkt es bald...Ich muss schließlich noch später die Schicht in der Bar überstehen.* Kein schöner Gedanke, obwohl die Bar erträglicher ist, als das Café.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am Fr Nov 07, 2014 2:15 pm

Als ich Colin sage, es sei nicht fair mich gegn ihn auszutauschen, reibt er weiter an seinen Schläfen rum und fragt wann das Leben schon fair sei. Ich seufze und kriege für einen kurzen Moment einen gequälten Ausdruck im Gesicht während ich über die Arbeitsfläche neben der Kaffeemaschine wische.
"Das Leben ist selten fair zu Menschen wie uns und doch ist es das manchmal. Man muss nur daran glauben und darf nie die Hoffnung verlieren. Alles kann besser werden, wenn man nur darauf vertraut."erwidere ich und muss mir eine Träne aus den Augenwinkeln wischen, weil ich eben an meine Mom denken musste. Er stellt sein Wasserglas ab und haut mit der Faust auf den Tresen. Ich sehe ihn an. "Wow, langsam Colin. Der Tresen kann nichts dafür.", flüstere ich. Schon drückt er wieder an seinen Schläfen rum und ihm entfährt ein Stöhnen.
Er muss echt aufhören damit. So bringt er sich höchstens selbst um.
Sein Blick wandert durch das Café während ich die Waren in der Auslage neu sortiere. Während er sich den Lappen schnappt und den Tresen abwischt, fragt er schon fast beiläufig, ob ich heute Abend noch was vorhabe.
"Ach nichts besonderes. Ich muss noch mal nachher in die Akademie zurück und etwas für ein Seminar vorbereiten. Und dann versuche ich mir einen ruhigen Abend zu machen, damit mein Dozent mir morgen nicht wieder vorwerfen kann ich sei zu unausgeglichen und wie er so schön sagt "unrelaxed". Und was ist mit dir? Ich hoffe doch du gehst nach deiner Schicht nach Hause und legst dich ins Bett."
Als er den Tresen fertig gewischt hat, verschwindet er in der Küche und kommt mit einer Tablette wieder, die er in sein Wasserglas wirft, wartet bis sie sich auflöst und dann den Inhalt in einem Zug in sich reinlaufen lässt.
Ich lehne an der Theke und sehe ihn kopfschüttelnd an.
"Das bringt gar nichts. Das Zeug ist mehr Gift wie Heilung für deinen Körper. Glaub mir. Sowas bekämpft man besser auf natürliche Weise. Wenn du mich lässt zeige ich dir wie.", sage ich. Die Missbilligung in meiner Stimme ist unüberhörbar. Ich halte nichts von Kopfschmerztabletten. Dagegen gibt es immer eine bessere Methode.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am So Nov 09, 2014 12:51 pm

Als ich sie frage, wann das Leben schon fair sei, seufzt sie und für einen Moment huscht ein gequälter Ausdruck über ihr Gesicht. Kurz darauf antwortet sie mir, dass das Leben selten fair zu Menschen wie uns wäre, aber manchmal eben doch. Man müsse nur daran glauben und dürfe nie die Hoffnung aufgeben. Alles könne besser werden, wenn man darauf vertraue. Ich schüttle nur leicht den Kopf und sehe sie schweigend an, sehe, wie sie sich eine Träne aus den Augenwinkeln wischt. Im Gegensatz zu ihr, glaube ich nicht daran. Ich glaube nicht an eine faire Welt. Vielleicht bin ich auch deswegen ein Templer geworden. Die Welt wird nie fair sein, auch wenn es immer Menschen geben wird, die daran glauben werden.
Als ich vor Wut mit der Faust auf den Tresen haue, sieht sie mich an und versucht mich flüsternd zu beruhigen. Auch diese Bemerkung lasse ich unkommentiert. Sie steckt nicht in meiner Haut. Sie versteht es nicht. Sie kann es nicht verstehen.
Während ich meinen Gedanken nachhänge, sie die Auslagen neu sortiert und ich danach beginne den Tresen abzuwischen, frage ich sie fast schon beiläufig nach ihrem Abend. Sie antwortet, dass sie nichts Besonderes vorhätte. Sie müsse noch einmal in die Akademie zurück und etwas für ihr Seminar vorbereiten. Danach würde sie versuchen sich einen ruhigen Abend zu machen, um nicht unausgeglichen zu sein. Dann fragt sie nach meinen Plänen für den Abend und hofft, dass ich gleich nach dieser Schicht nach Hause gehe und mich ins Bett lege. "Einen ruhigen Abend...", wiederhole ich murmelnd ihre Worte. *Entweder lügt sie oder die Hunter haben mehr Zeit für sich selbst...*, denke ich und sehe sie wieder an. "Ich?" Ich lache bitter auf. "Ja..klar, ich gehe natürlich sofort nach Hause und ruhe mich aus", sage ich spöttisch. "Das Geld verdient sich ja auch von alleine." Ich schüttle schon wieder den Kopf und verschwinde dann in der Küche, um mit einer Kopfschmerztablette zurückzukommen. Jetzt ist sie es, die mir kopfschüttelnd dabei zu, wie ich den Inhalt meines Glases in einem Zug leere. Sie ist der Meinung, dass das gar nichts bringen würde. Dieses Zeug sei mehr Gift wie Heilung für meinen Körper und es wäre besser so etwas auf natürliche Weise zu bekämpfen. Wenn ich sie lassen würde, würde sie es mir zeigen. Die Missbilligung in ihrer Stimme ist dabei unüberhörbar und meine Mundwinkel zucken amüsiert. "Ob es etwas bringt, kann ich dir jetzt noch nicht sagen", antworte ich mit einem etwas provozierendem Lächeln. "Und glaub mir, diese Tablette ist wohl das kleinste Übel für meinen Körper, dass ich zu mir nehme. Aber bitte, wenn du eine bessere und schnellere Methode gegen Kopfschmerzen hast, nur her damit. Ich muss heute Abend schließlich noch die Schicht im 'Crying Blood' hinter mich bringen."


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Re: Starbucks City

Beitrag von Ismene am So Nov 09, 2014 2:38 pm

Auch wenn ich ihn nicht ansehe, bemerke ich doch Colins Kopfschütteln. Dich Ich spare mir jede weitere Erwiderung. Templer glauben nie an Fairness in der Welt. Deswegen hassen sie die Menschen auch so. Er reagiert auch nicht, als ich ihn beruhigen will, nachdem er auf den Tresen geschlagen hat. Meine Güte muss er verbittert sein.
Ich weiß das Alain noch im Laden sitzt und auch wenn er versucht mich und Colin unauffällig zu beobachten bemerkebich seine Blicke, während ich die Auslagen neu sortiere und Colin wieder den Tresen wischt und wir uns unterhalten. Ichbziehe nur eine Augenbrauen hoch und schaue dann Colin an.
Natürlich Lüge ich, als ich behaupte zur Akademie zu müssen, aber ich kann ihm ja schlecht auf die Nase binden, dass ich in die Zentrale der Hunter nach Temple muss. Das geht ja schlecht. Tarnung ist das A und O bei uns. Kurz wiederholt er murmelnd meine Worte. Dann sieht er mich an und lacht bitter. Er meint im spöttischen Ton, dass er sich natürlich sofort nach seiner Schicht hier ins Bett legen würde. Das Geld würde sich sich ja von allein verdienen.
"Mein Gott, schon klar, dass das Geld nicht von selbst auf dein Konto flattert, aber so wie du drauf bist und nach der Tatsache, dass du offensichtlich nicht richtig gesund bist hätte es kaum Sinn noch weiter zu machen. Wenn man zu oft seine eigenen Grenzen überschreitet fällt man eher um und muss wieder bei Null anfangen. Super Lösung also.", erwiderte ich ruhig und versuche mich nicht durch seinen Spott provozieren zu lassen.
Dann schüttelt er den Kopf, geht in die Küche, kommt mit einer Tablette zurück, schluckt sie. Daraufhin meine ich missbilligend, das Zeug sei mehr Gift wie Heilung. Seine Mundwinkel zucken leicht. Dann erwidert er provokant, dass er noch nicht wisse, ob es hilft und das die Tablette das kleinste Übel sei. Aber wenn ich eine bessere Methode hätte soll ich sie ihm zeigen. Er müsse schließlich noch eine Schicht im Crying Blood überstehen.
"Halt mal still. Keine Sorge das tut nicht weh. Da gibt es einen Druckpunkt im Nacken der hat mir noch jedes mal geholfen.", bitte ich und stelle mich hinter ihn. Ich drücke in die Kuhle an der linken Seite knapp unter dem Schädelansatz und bewege die Muskulatur ein wenig nach links und drücke etwas fester. Dann lasse ich kurz locker und schiebe dann nach rechts.
"So, jetzt müsste es innerhalb der nächsten Minuten besser werden.", sage ich und lehne mich an den Tresen.
"Das Crying Blood also? Ich war da schon öfter aber da habe ich dich noch nie gesehen. Obwohl, das letzte Mal ist für mich schon lange her. Ich habe ja im Moment nicht mehr so viel Zeit um mir was zu gönnen. Aber wenn du da arbeitest kennst du doch bestimmt auch Stevie, oder?", erkundige ich mich und versuche mir ein leichtes Lächeln auf die Lippen zu zwingen.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Crowe am So Nov 09, 2014 7:02 pm

"So wie die beiden da miteinander umgehen könnte man meinen sie wären ein Paar." flüsterte ich leise zu mir selbst und sah wieder auf die Zeitung. Als ich so durch die Seiten blätter, fällt mir ein kleiner Artikel auf. "Frachtflugzeug kurz vor London abgestürzt" sagt die Überschrift. Dann hatte man es also doch bemerkt, in dem Artikel stand etwas von ungeklärten Ursachen und das die ganze Angelegenheit noch untersucht wird. Da die Ladung vollständig verbrannte konnte niemand mehr sagen was eigentlich geladen war. Was bedeutet, das niemand mein kleines Mitbringsel gefunden hatte. Ich lächelte schwach und genau in dem Moment klingelte mein Handy. War ja klar das dieser Anruf nicht lange auf sich warten würde. "Ja ? Ja ich bin in der Stadt. Ja mir geht es soweit gut. Nein, ich habe das verdammte Ding nicht dabei. Es war auf dem Weg hierher und ist jetzt verschwunden. Hören sie mal ich bin knapp davon gekommen ja. Nein ich beruhige mich nicht, verdammt ich geh beinahe drauf und alles was sie interesiert ist dieses verdammte Ding. Ja, ich komme später vorbei...bye. " Auch wenn ich versuchte leise zu sprechen muss mich sicher der ein oder andere gehört haben, denn ich war für einen Moment wirklich sauer gewesen. Mit einem seufzen steckte ich das Handy weg und nahm noch einen Schluck Kaffee.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Elsa am Di Nov 11, 2014 3:29 pm

Elsa

Ich packte meine Zeichnung wieder weg als ich fertig war. Aus Gewohnheit machte ich den Tisch schnell sauber und nahm den leeren Kaffeebecher. Ice kletterte wieder auf meine Schulter und setzte sich hin, wie ein übergroßer Papagei. Mit der rechten Hand kraule ich ihn kurz hinter den Ohren und gehe zum Tresen. Der Kellner hatte anscheinend ein Mädchen am Start, denn sie stand ebenfalls hinter dem Tresen und unterhielt sich mit ihm. Ich hatte sie bereits eben im Café gesehen. in der Nähe saßen noch ein Junge mit einem Labtop und ein junger Mann, der gerade noch ein Telefongespräch geführt hatte. Eine Zeitung lag vor ihm. Eine bestimmte Seite war aufgeschlagen: "Frachtflugzeug kurz vor London abgestürzt". "Wow", machte ich leise und war erleichtert das es nicht näher eingestürzt war. innig hoffe ich das niemand meinen Kommentar richtig wahrgenommen hätte. Ich setzte mich ebenfalls auf einen Platz und stellte den Becher ab, denn ich noch etwas von mir weg schob um zu zeigen das er leer war. Der kleine Wolf auf meinen Schultern wurde langsam unruhig, weshalb ich ihn wieder hoch hob und auf meinen Schoss setzte. Ob ich den Typ mal ansprechen soll?, fragte ich mich und stützte meinen Kopf auf die Hand. Ich kam mir ein bisschen dumm vor wenn ich noch hier blieb, auch wenn ich fertig war, allerdings hatte ich nichts besseres zu tun und eine Unterhaltung wäre auch mal wieder nett. Ich drehte kurz den Kopf zum Kellner, und richtete mich dabei wieder auf. "Einmal auffüllen bitte", sagte ich um kein schlechtes Gewissen zu haben. Ich blickte kurz auf meine Hände und überlegte ob ich es nochmal ohne Handschuhe versuchen sollte. In diesem Laden gab es anscheinend mehrere "Begabte" oder wie sie das Mädchen mit der Krähe auch genannt hatte. Ich nahm die Hände unter den Tisch und zog heimlich die Handschuhe aus, die ich dann in meine Tasche stopfte. Ich war etwas nervös, aber wenn ich es nicht versuchte, konnte ich es auch nicht lernen. Als ich die Hände wieder auf die Platte legte konnte ich eindeutig spüren wie diese Kälter wurde, aber es gab keine Zeichen von Frost, weshalb ich erleichtert aufatmete.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Gast am Sa Nov 15, 2014 1:37 pm

Auf meine ironischen Worte, antwortet sie ruhig, dass es ihr schon klar sei, dass das Geld nicht von selbst auf mein Konto flattern würde, aber da ich nicht richtig gesund sei, hätte es in ihren Augen kaum Sinn noch weiter zu machen. Ihrer Meinung nach sollte man nicht zu oft seine Grenzen überschreiten, da man sonst umfallen würde und bei Null anfangen müsste. Ich schnaube nur und verdrehe ziemlich übertrieben die Augen. "Ich glaube nicht, dass du beurteilen kannst, wann ich meine Grenzen erreiche." Mehr sagte ich nicht und damit war das Thema von meiner Seite aus auch beendet.  
Nach weiterem Wortaustausch sagt sie, dass ich still halten soll und dass es nicht weh tun würde. Es gäbe einen Druckpunkt im Nacken, der ihr bis jetzt jedes mal gegen Kopfschmerzen geholfen hätte. Während sie sich hinter mich stellt, verschränke ich die Arme und setze einen eher gelangweilten Gesichtsausdruck auf. Dennoch bin ich so aufmerksam, wie ich nur sein kann. Ich mache Karate. Ganz davon zu schweigen, dass fast jeder weiß, dass ein 'einfacher' Handkantenschlag gegen die Hautschlagader seitlich am Hals jemanden für einen längere Zeit bewusstlos werden lassen kann. Und auch wenn ich Abby nicht zutraue, dass sie die gesamte Aufmerksamkeit des Cafés auf sich ziehen will...sie ist eine Hunterin...und man soll seine Feinde ja bekanntlich nicht unterschätzen.
Doch sie drückt 'nur' in die Kuhle an meiner linken Seite knapp unter dem Schädelansatz und bewegt die Muskulatur ein wenig nach links, um dort etwas fester zu drücken. Dann lässt sie für einen Moment locker und schiebt dann nach rechts. Kurz darauf lehnt sie sich wieder an den Tresen und meint, dass es innerhalb der nächsten Minute besser werden müsste. Ich nicke nur, bevor sie mich nach der Bar fragt. "Hm...", mache ich nur, bevor ich dann antworte, "sehr lange arbeite ich dort auch noch nicht. Also verschone mich mit Namen." Ich grinse in ihre Richtung und sehe auf, als die Blonde am Tresen auftaucht und wünscht, dass ihr Becher wieder aufgefüllt wird. Ich wende mich von Abby ab und kümmere mich um ihre Bestellung. Kurz darauf steht wieder das gleiche, heiß dampfende Getränk vor ihrer Nase. Ich nenne ihr den selben Preis und warte darauf, dass sie bezahlt. Dabei wandert mein Blick durch das Café und bleibt an dem Mann hängen, der vor einigen Minuten ein Telefonat geführt hatte und nun einen Schluck Kaffee nimmt. Er wirkt wütend, unausgeglichen. Und irgendwie kommt mir das bekannt vor. *Ob er auch ein Begabter ist? Womöglich ein Hunter?* Ich sehe kurz zu Abby. Sie hatte sich vorhin schließlich um seine Bestellung kümmern wollen...Ich schüttle den Kopf. *Womöglich interpretiere ich zu viel in diese ganze Sache hinein. Jetzt sehe ich schon überall Hunter...*


Zuletzt von Colin am So Nov 16, 2014 6:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Starbucks City

Beitrag von Elsa am Mo Nov 17, 2014 12:44 pm

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Ich hatte das Geld bereits abgezählt und schob es dem jungen Mann(Colin) hin. Ice schnüffelte an dem Getränk. "Na, na. Von Kaffee wirst du ganz hibbelig", sagte ich belustigt und drückte seine Schnauze zur Seite als er schon die Zunge rausstrecken wollte. Ich atmete nochmal durch und nahm dann den Becher in die Hand. Ich spürte wie das Getränk automatisch kälter wurde, aber trotzdem blieb es warm. Erleichtert nahm ich einen Schluck und sah mich im Café um. Das Mädchen mit der Krähe war nicht zu finden. Wahrscheinlich war sie schon gegangen. Ich blickte wieder zu dem Mann(Crowe) mit der Zeitung, der etwas weiter am Tresen hockte. In seinem Gespräch hatte ich einiges mithören können, da er ziemlich laut wurde. "Sind sie auch von wo anders?", fragte ich vorsichtig.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Crowe am Mo Nov 17, 2014 4:49 pm

"Mhm ? Was ? Wer bist du denn ?" Ich sah auf als die fremde mich ansprach, sie kam mir bekannt vor aber ich konnte sie beim besten Willen nicht zu ordnen. Auch das pelzige Wesen das bei ihr war, erinnerte mich nicht an irgendetwas besonderes. "Kennen wir uns zufällig von irgendwo her ?" Ich bot ihr einen Stuhl an und lächelte schief. Ich musste aupassen, würde ich sie einfach ignorieren würde es sehr verdächtig ausehen, würde ich mit ihr reden könnte ich mich verplappern und zu viel preisgeben. eine schwierige entscheidung aber im schlimmsten Fall könnte ich immernoch abhauhen

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Re: Starbucks City

Beitrag von Elsa am Mo Nov 17, 2014 5:02 pm

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Ich war erleichtert das der Mann so freundlich war. "Mein Name ist Elsa", sagte ich. Den Nachnamen lies ich aus. Ich lies ihn oft weg, da es eher eine Nachrede war. Mein voller Name war "Königin Elsa von Arindele". Ice sprang auf den Stuhl neben mir und ich nahm dankbar den Stuhl neben ihm an. Sofort machte es sich der Wolf wieder auf meinem Schoss gemütlich. "Uhm..nicht dass ich wüsste", meinte ich leicht verwirrt. Es war ein bisschen merkwürdig, denn eigentlich war ich sehr wenigen Mensch ähnlich. Mit meiner speziellen Frisur war ich Zuhause ziemlich bekannt. Manche Mensch wollten nicht mal glauben das meine Haare von Natur aus so hell waren. Platin Blond war nicht gerade häufig.


Zuletzt von Elsa am Mi Nov 19, 2014 6:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Starbucks City

Beitrag von Crowe am Mo Nov 17, 2014 5:42 pm

"Auch gut, ich dachte ich hätte dich schonmal gesehen naja wie dem auch sei kann ich irgendwie helfen oder hast du nur Lust auf Smalltalk ?" Immernoch irgendwie lächelnd sah ich sie an. Regel Nummer 1 für einen Dieb, studiere deine Umgebung und deine Gegner immer genau, das selbe gilt auch für potenzielle Verbündete. Regel Nummer 2: Vertraue niemals auf die Hilfsbereitschaft anderer, Gier ist ein mächtiger Gegner. und Regel Nummer 3: stelle sicher das due immer einen Fluchtplan hast. Ich nahm noch einen Schluck vom kaffee und wartete auf ihre antwort.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Elsa am Mo Nov 17, 2014 6:01 pm

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Irgendwie klang die Frage komisch. Wer fragt denn sowas? "Ich..hatte gerade nichts zutun", meinte ich überrascht. Ice beugte sich etwas vor und versuchte an dem Mann zu schnüffeln. Etwas misstrauisch schaute er mich dann an. Was er wohl wollte? Ice war mir gerne mal einen Schritt vorraus, weshalb ich ihn gerade dann nicht verstand. Der junge Mann verhielt sich etwas komisch. Es waren nicht die Fragen die man sonst stellte.


Zuletzt von Elsa am Mi Nov 19, 2014 6:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Starbucks City

Beitrag von Crowe am Mo Nov 17, 2014 6:17 pm

"Mhh na dann ähm achja ich hab mich ja noch garnicht vorgestellt mein Name ist...Tom" Klar er würde nicht einfach so seinen namen verraten, erstens kannte ich sie nicht und zweitens saß hier mindestens 1 Templer, darauf würde ich mein letztes Hemd verwetten. "Und bist du öfters hier ? " Irgendwie musste ich heraus finden ob sie auch besondere Fähigkeiten hatte und wenn ja auf welcher Seite sie stand. Ich hätte sie ja Testen können mit einer meiner Illusionen aber ich hatte keine Ahnung was sie konnte und ich wollte nicht das sie womöglich das Gebäude in die Luft jagte.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Elsa am Mo Nov 17, 2014 7:51 pm

Elsa

"In letzter Zeit schon. Ich bin im Urlaub", meinte ich und lächelte. Dem kleinen Wolf wurde es zu langweilig, weshalb er von meinem Schoss sprang und das Café erkundete. Ich sah ihm kurz hinterher, wandte dann aber den Blick wieder zu Tom. Ich nahm wieder den Becher in die Hand. Leider vergieß ich ganz mich zu konzentrieren, weshalb ich im nächsten Moment gefrorenen Kaffee hatte. kurz getrachtete ich das ehemalige Getränk, tat so als würde ich trinke und stellte es wieder hin. Von außen war der Frost nicht sichtbar.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Crowe am Mo Nov 17, 2014 8:01 pm

"Im Urlaub also ja ? Ich hoffe dir gefällt London, das Wetter ist zwar nicht gerade perfekt aber die Stadt hat einiges zu bieten. Wenn du im Urlaub bist darf ich dann fragen woher du kommst ?" Sie schien genauso vorsichtig zu sein wie ich, ein Grund mehr etwas über sie heraus zu finden. Ich sah dem blauen Tierchen hinterher und hoffte für sie das es keinen Schaden anrichten würde.

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Re: Starbucks City

Beitrag von Elsa am Mo Nov 17, 2014 8:07 pm

Elsa

Ich sehe mich kurz um. "Ja, London ist ganz schön, ich denke ich werde noch etwas länger hier bleiben", meinte ich und sah wieder Tom an. "Ich komme aus Norwegen. Sagt ihnen Arindelle was?", fragte ich recht interessiert. Mein Reich war nicht sehr bekannt. Arindelle war nur ein großes Dorf im vergeleich zu den anderen rieseigen Städten und Königreichen im Land. Trotzdem war ich zufrieden damit.


Zuletzt von Elsa am Mi Nov 19, 2014 6:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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